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Freiheit anregen

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung: 11. Juni 2017, 15:25 Uhr

Erkelenz AN

 

Diese „Säule der Freiheit“ steht jetzt am Haus Hohenbusch, das freut Dr. Hans-Heiner Gotzen, Initiator Alfred Mervissen, Beate Bündgen, Frank Körfer und Gertrude Otten. Foto: hewi

Erkelenz-Hetzerath. Mit ihrer hölzernen Stele „Sein. Elemente der Freiheit“ leistet die Erkelenzer Künstlerin Beate Bündgen einen Beitrag zu dem weltweiten Kunstprojekt „Pillars of Freedom“.

74 Künstler aus 16 Ländern machen mit

An der Aktion Pillars of Freedom wurde von Alfred Mevissen ins Leben gerufen. Weltweit nehmen derzeit 74 Künstler aus 16 Ländern teil. 35 Skulpturen sind bereits aufgestellt worden, weitere werden folgen.

Am 9. November um 18 Uhr werden die Kunstwerke live im Internet miteinander verbunden und ausgestellt.

Infos auch unter:

www.pillars-of-freedom.com

Das hat der Alsdorfer Pharmamanager und Bildhauer Alfred Mevissen während seines Sabbaticals, einer einjährigen Arbeitsauszeit, entwickelt und initiiert. Weltweit von den USA bis Kasachstan nehmen Künstler an der Aktion teil und gestalten eine „Säule der Freiheit“, die an einem öffentlichen Ort ausgestellt wird und die Betrachter zur Auseinandersetzung mit dem Thema Freiheit anregen soll. Die Freiheit spielte dementsprechend eine große Rolle in den Reden, bevor die Stele offiziell übergeben wurde.

Frank Körfer vom Förderverein Hohenbusch erinnere an die vom Humanismus geprägte Diskussionskultur der Mönche, die Hohenbusch von 1302 an 500 Jahre lang prägten. Der erste Beigeordnete und Kulturdezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen wies auf die zweitkritische Funktion von Kunst hin, die immer wieder zur Auseinandersetzung mit den essentiellen Themen des Lebens auffordert.

Mevissen selbst berichtete von der Freiheit, sich jeden Morgen für etwas anderes entscheiden zu können, die er seit fast einem Jahr während seiner beruflichen Auszeit genoss. Die Idee zu den Säulen der Freiheit sei ihm auf dem Rückflug von den Lofoten gekommen, verriet der 59-Jährige, der sich seit 2004 auch der Bildhauerei widmet.

Über die Freiheit und ihren Wert für den Menschen berichtete Gertrude Otten. Sie begann ihren Vortrag mit einem Lied von Georg Danzer, in dem die Freiheit als „sonderliches Tier“ beschrieben wurde. Mit Verweis auf den russischen Nobelpreisträger Solschenizyn erklärte sie, dass derjenige, dem man nichts mehr wegnehmen konnte, wirklich frei sei.

Beate Bündgen selbst erläuterte ihre Stele, die den vier Elementen Wasser, Feuer, Luft und Erde gewidmet sei. Der Titel „Sein“ weise darauf hin, dass Freiheit auch die Freiheit des bescheidenen und bewussten Umganges mit den lebenswichtigen Elementen sei.

Grundlagen für Entwicklung

Vielerorts könnten Kinder sich nicht spielend entwickeln, weil sie den ganzen Tag damit beschäftigt seien, Wasser oder Nahrung für sich und ihre Familien zu finden. Durch den Zugang zu den wichtigen Elementen des Lebens entstehe die Grundlage für eine Entwicklung hin zur Freiheit. Daran wolle sie mit ihrer Stele erinnern, die auch nach Ablauf der Aktion im Hohenbuscher Klosterpark ihre Heimat behalten wird.

„Mit dem Gedanken an die Freiheit ist ein großes Risiko verbunden“, mahnte sie und appellierte an die Zuhörer, für die Freiheit und ihren Erhalt einzutreten. Denn „meine Freiheit ist auch deine Freiheit“, betonte sie. Ihre Stele will die Künstlerin, die jahrelang dem Förderverein Pro Arte vorstand, auch als Auslöser für Gespräche über die Freiheit verstanden wissen. „Denn wahre Freiheit liegt immer in uns selbst“, erklärte sie. „Und nur dort können wir sie auch entdecken.“ Dabei könne die Stele vielleicht hilfreich sein.

 

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